Der V8 von Buick

Die ursprüngliche Entwicklung stammt von Buick, USA. Konstruktionsbeginn 1950 – 1952 erster Leichtmetall 8 Zylinder Motor auf dem Prüfstand. Serienreife 1960 – eingebaut in Buick, Oldsmobile und Pontiac. Der Motor erfüllte in dieser Zeit nicht die amerikanischen Bedürfnisse, es wurden 8 Zyl. Big Block Motoren mit bis 430 SAE-PS verbaut; hier hatte der „schmale“ 157 PS Motor mit „nur“ 3,5 Ltr. keine Chance.

Die Rennszene Amerika’s war jedoch von der gewichtssparenden Konstruktion begeistert; das rund 150 kg leichte Aggregat wurde von Tunern bis 5,2 Ltr. Hubraum aufgebohrt, „Rocket“ getauft und auf Leistungen bis ca. 350 PS gebracht. (Insider behaupten, es seien sogar bis zu 500 PS möglich.)

Der erste europäische Einsatz war im Rover P5 – gegenüber dem zuvor eingebauten Reihen-6-Zylinder war das Auto wesentlich schneller, um rund 120 kg leichter und es verbrauchte statt 18,5 Ltr/100 km nur noch 14,5 Ltr. Dies überzeugte das Rover Management, denn vergleichbare 8-Zylinder-Motoren zur damaligen Zeit verbrauchten kaum unter 20 Ltr.! Das Triebwerk wurde ursprünglich mit Doppelvergasern bestückt (SU-HIF), Leistung 157 PS, ab 1977 kam der Einspritzer mit Lucas L-System und 192 PS. 1987 stellte man die Produktion von Limousinen mit V8-Motoren bei Rover ein (Honda V6 war Nachfolger), aber „The Rocket“ arbeitet noch heute im Range Rover, MG, Morgan, TVR, Westfield und hoffentlich noch sehr lange im Nelson.

14 handgefertigte Nelson S350

Hier sind die mir bekannten Nelson

Andreas Halisch

Neslon S350 Speedster „31“

Einzelstück mit langem Radstand und LHD.

Hans-Georg Jakob

Nelson S350 „24“

Von Andreas Halisch 2010-14 Restauriert und komplett neu Aufgebaut LHD.

Andreas Halisch

Nelson S350 „62“

Wird momentan Restauriert.

Tim Bleecker

GB

Ein mit bekannter Besitzer aus GB mit RHD.